RMX-Forum › Foren › Rund ums Forum › Feedback & Technik › PKV als Angestellter – lohnt sich das wirklich?
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Nina Frost aktualisiert.
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September 13, 2026 um 6:50 p.m. Uhr #342
Kevin StarkModeratorHey Leute, bisschen off-topic für ein Motorradforum ich weiß, aber hier sind ja viele die selbst schrauben und nebenbei angestellt sind – vielleicht hat jemand Erfahrung damit.
Ich bin seit diesem Jahr über der Grenze mit meinem Gehalt und mein Kollege meint, ich kann jetzt in die private Krankenversicherung wechseln. Klingt erstmal verlockend, niedrigere Beiträge und bessere Leistungen. Aber ich blick noch nicht ganz durch, ab wann das überhaupt möglich ist und ob sich das für einen Single Mitte 30 ohne Kinder wirklich rechnet. Hat jemand den Schritt gemacht und kann berichten?
September 14, 2026 um 4:08 p.m. Uhr #343WerkstattWalter
TeilnehmerJa, hab ich gemacht, vor etwa 8 Jahren. Als Single ohne Kinder ist die PKV tatsächlich oft günstiger als die GKV, zumindest am Anfang. Du zahlst in der PKV einen fixen Beitrag, der nicht vom Einkommen abhängt – das ist der große Unterschied.
Wichtig: Du musst wirklich mindestens ein Jahr über der sogenannten Einkommensgrenze liegen, einmalige Boni oder Sonderzahlungen zählen da nicht immer voll rein. Und überleg dir gut, ob du dir vorstellen kannst, dauerhaft in der PKV zu bleiben – zurück in die GKV ist als Angestellter über 55 quasi nicht mehr möglich.
September 15, 2026 um 8:36 a.m. Uhr #344TurboTom
TeilnehmerWas Walter sagt stimmt. Ich würde noch ergänzen: viele verwechseln da Begriffe, also Versicherungspflichtgrenze, Jahresarbeitsentgeltgrenze, JAEG – das ist alles dasselbe, aber wenn man anfängt sich zu informieren ist das erstmal verwirrend.
Ich hab damals bei der Recherche diese Seite gefunden, die das echt verständlich erklärt, auch mit dem aktuellen Wert für 2026: Was ist der Unterschied zwischen Versicherungspflichtgrenze und Jahresarbeitsentgeltgrenze; Aktuelle Höhe der Versicherungspflichtgrenze 2026; Jahresarbeitsentgeltgrenze einfach erklärt; Wie. Hat mir damals geholfen bevor ich überhaupt zum Makler gegangen bin, damit ich nicht völlig ahnungslos dasitze.
September 15, 2026 um 7:16 p.m. Uhr #345
Nina FrostModeratorNoch ein Tipp aus eigener Erfahrung: Vergleich nicht nur den monatlichen Beitrag, sondern schau dir die Leistungen genau an. Selbstbehalt, Brillen, Zähne, psychische Behandlungen – das variiert je nach Tarif extrem. Und lass dich auf keinen Fall von einem Versicherer direkt beraten, die verkaufen nur ihre eigenen Tarife. Lieber einen unabhängigen Makler nehmen der Zugang zu mehreren Gesellschaften hat.
Für deinen Fall als Single Mitte 30 ohne Vorerkrankungen klingt das aber grundsätzlich gut machbar!
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